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 Meditation mit den Tafeln von Chartres 4

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Verlauf der Chartres-Meditation:
Schon nach kurzer Übungszeit stellen sich bei den meisten tiefe Ruhe und Entspannung ein, bei ungeübten Personen kann das auch als sehr intensive Schläfrigkeit erlebt werden. Diese zeigt meist, dass viel unbewusstes Material zu bearbeiten ist. Man geht also solchermaßen in Trance, bleibt aber durch die Sammlung auf die Mittel-Tafel hellwach und deshalb nimmt auch alles wahr, was um einen herum geschieht. In dieser wachen Aufmerksamkeit (ähnlich wie bei der Zenmeditation mit offenen Augen!) geschieht es dann immer wieder, dass unvermittelt lange vergessene Erinnerungen, Stimmungen, Bilder und Szenen aus vergangenen Lebensjahren ins Bewusstsein dringen, die stark emotionsgeladen sein können. Man kann ins Weinen oder auch ins Lachen kommen. Der gut eingeübte meditativ-entspannte Kreuzblick wird dann zur heilsamen "Verankerung", man kann das Geschehen "durchziehen" lassen und findet dadurch meist einen neuen Standpunkt, eine Interpretation des Erlebten vom höheren Standpunkt aus. Das Wiedererleben alten Geschehens geschieht bei dieser Methode meist mit besonderer Klarheit und Zuversicht.
Stichworte aus einem Erfahrungsbericht Chartres-Meditation sind etwa:
"Wenn ich vor den Tafeln sitze, werde ich sehr ruhig, die Außenwelt rückt in den Hintergrund... Die Gedanken während der Meditation fahren sich nur in dem Augenblick fest, wenn sie ein Thema bearbeiten, dann lösen sie sich wieder....
Geräusche nehme ich nur sehr entfernt war, sie stören mich nicht mehr. Es kommen Dinge in mir hoch, Gedanken, Bilder. Von Ereignissen, die schon lange her sind, von denen ich denke, sie längst vergessen zu haben, teilweise auch unangenehme Dinge....
Doch ich lasse meine Gedanken einfach kommen und gehen. Indem ich immer weiter die Tafeln anschaue, mich nicht von ihnen löse, bleibe ich unentwegt nur Beobachter der Ereignisse, die da hochkommen. Ich werte sie nicht....Dadurch gehen sie plötzlich weg ... und ich verspüre Ruhe, Klarheit, Frieden....
Manchmal oder eigentlich meistens habe ich einfach nur meditiert, ohne dass zu diesem Zeitpunkt schon wirklich etwas bewusst in mir aufkam. Die Einsichten kamen erst danach, nach der Meditation. Ganz unerwartet fallen mir dann Geschehnisse, Umstände ein, aber auch hier geschieht das ohne Wehmut, ich erkenne es einfach....und weg ist es...
Insgesamt habe ich den Eindruck, dass man mit der Zeit gelassener mit sich und der Welt umgeht....und sich immer öfter auch im Alltag die innere Stimme meldet...."
(aus einem Internet-Bericht, Quelle nicht mehr auffindbar)

Viele, die länger mit den Tafeln meditiert haben, beschreiben diese Lösungen also ungewöhnlich wohltuend und befreiend.  Nach einer solchen Reinigung stellt sich eine neue Art von innerer Stille ein, der Blick ist noch klarer, das Bewusstsein noch heller und die geistige Befindlichkeit noch friedlicher als zuvor. Ist man solchermaßen gründlich durchgereinigt, die "dunkle Nacht der Seele" mit Hilfe der Tafeln durchschritten, öffnet sich der zum spirituellen Raum, zur Erfahrung der Einheit aller Dinge und Wesen. Wer länger übt, erfährt schließlich, dass sich die Grenzen zwischen innen und außen immer mehr verwischen und schließlich auflösen, ein Zustand, der als tiefe Befreiung erlebt wird und nicht mehr in Worte zu fassen ist.

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Der Ursprung der Chartres-Tafeln

 Grundriss der Kathedrale Als Derlon den Zigeunerpatriarchen Pietro Hartiss eines Tages fragte, woher den Zigeunern diese Tafeln bekannt seien erhielt er zur Antwort, sie stammten aus der Kathedrale von Chartres. Der Grundriss der Kathedrale von Chartres ist in der Tat auf diesen Grundformen aufgebaut, auch hier sind die drei Formen flächengleich.

Eine der Grundkanten der Cheopspyramide misst  231,92 Meter. Der 10. Teil (23,192 Meter) entspricht auf den Millimeter genau der Seitenlänge der berühmten quadratischen Tafel der Kathedrale von Chartres. Die sogenannte "Elle von Chartres" beträgt 0,7268 Meter. Dies ist auf den Millimeter genau der 200. Teil der Höhe der Cheopspyramide.

Weitere hochinteressante Ausführungen zum Bau der Kathedrale von Chartres nach der "heiligen Geometrie" in Klug, Sonja Ulrike: Kathedrale des Kosmos. Die heilige Geometrie von Chartres. Bad Honnef,  2. Aufl. 2005

Die Tafeln von Chartres sind eng mit den Gralslegenden verknüpft, sie haben gemäß einer alten Überlieferung den heiligen Gral getragen. Danach gab es drei Gralstafeln: Die ursprüngliche, rechteckige, an der Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl feierte, eine quadratische, eingerichtet von Josef von Arimathäa, der den Auftrag dazu in einer Vision von Jesus erhalten haben soll, und eine runde, die der Sage nach König Uther-Pendragon auf Betreiben Merlins errichtete. Um sie sammelte sein Sohn König Artus die "Ritter der Runden Tafel", die sich auf die Suche nach den inzwischen verschollenen Gral machten.

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Literatur: Pierre Derlon: Die Gärten der Einweihung, Sphinx Verlag, Basel 1978. George Pennington: Die Tafeln von Chartres, Patmos-Verlag (Paperback)

 

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