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Den Kopf verlieren - das Leben gewinnen!
Zitate aus allen Weltreligionen zum "headless way"

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"headless way" - der kopf-lose Weg - nicht verrückt und nicht gefährlich!  
Als Kind waren wir alle kopflos, da sahen wir doch nicht "aus einer Kugel mit zwei Löchern" in die Welt, nein, die Welt war einfach DA und "wir" darin. Wenn wir uns heute hinsetzen und mit ganz großen Augen wieder so werden wie damals, EINFACH NUR SEHEN, gilt dann nicht das Gleiche? Sitzen wir auch als "erwachsener Seher" gar nicht in dieser "Kugel mit zwei Löchern"? Ist nicht auch grade jetzt die Welt einfach NUR DA und WIR, das, was wir wirklich, wirklich sind - Bewusstsein - einfach RAUM, offener, weiter RAUM für diese Welt? Das ist mit "kopf-los" gemeint, befreites, glückliches Kopflossein. (Und keine Angst, den "normalen" Kopf behalten wir schon auch noch, für alles, wofür er im Alltag zuständig ist!). Befreit wovon? Vom Gefangensein im Körper, das loszulassen alle spirituellen Traditionen von uns fordern. Wie Ramana Maharshi, der größte "Seher" des 20. Jahrhunderts sagt:
"... Nächstenliebe, Buße, Opfer, Pflicht, Yoga, Andacht, die Ausdehnung des Bewusstseins, Friede, Wahrheit, Gnade, Schweigen, Erkenntnis, der höchste Zustand, der todlose Tod, Erkenntnis, Entsagung, Befreiung und Seligkeit - wisse, daß all diese Worte bedeuten: Die Loslösung vom Bewusstsein 'Ich bin der Körper'."

Douglas Harding, der Begründer des kopflosen Weges, hat diese Loslösung durch seine genialen Experimente so offenkundig und einfach gemacht!

Weil er mit dem Loslassen des Kopfes anfängt, der für das "wahrnehmende Kind" in uns eh schon weg ist. Der "Rest des Körpers" folgt dann später, bis wir uns schließlich in der großen Freiheit erleben.
Dass es auf dieses "Kopfloswerden" ankommt, war auch immer schon in der Mystik aller Religionen bekannt. Deshalb hier eine Reihe von Zitaten zum headless way, in denen nur von dieser Art der Kopflosigkeit, schon lange vor Douglas Harding, die Rede ist. In den religiösen Haupttraditionen kann man viele Verweise auf die Entdeckung der 'Kopflosigkeit' finden.

JELALUDDIN RUMI könnte man als Apostel der Kopflosigkeit bezeichnen, und besonders deutlich wird dies aus folgender Äußerung dieses größten aller Sufis:
"Du hast zwei Köpfe. Dieser eine Kopf, aus Lehm gemacht, ist von der Erde, dieser wahre, reine Kopf aber ist vom Himmel. Dieser irdische Kopf ist  ganz manifest und offensichtlich, dieser ursprüngliche, wahre, himmlische Kopf aber ist verborgen".
CHUANG-TZU: "Was ich Perfektion des Sehens nenne, ist nicht, andere zu sehen, sondern sich selbst zu sehen!"
RUMI, der große Persische Dichter, ruft uns zu, "Enthaupte dich selbst!" und "Werde Sehen, Sehen, Sehen!"
Oder hören wir PLOTINUS, den Philosophen des 3. Jahrhunderts:
"Zum Wahren Sein gehen wir zurück, all das, was wir haben und sind. Wir kehren DORTHIN zurück so wie wir von DORT gekommen sind. Wenn wir wegschauen von DEM, vom DEM wir abhängen, ignorieren wir unsere Einheit. Wenn wir nach außen sehen, sehen wir viele Gesichter. Schau nach innen und alles ist der EINE KOPF!"
Wenn ein Mensch wirklich "umgestülpt" werden könnte - aus eigener Kraft oder durch die gnadenreiche Kraft der Athene - so würde er im Nu Gott sehen, und sich und das All!
Ein berühmtes Zen Koan, das hier wichtig ist:
"Wie sieht Dein ursprüngliches Gesicht aus - das Gesicht, das Du hattest, bevor Deine Eltern geboren worden waren?"
Der Zenmeister LIN CHI sagte einmal in einer Predigt: "In diesem Klumpen roten Fleisches gibt es einen Wahren Menschen ohne Rang. Er geht ständig hinein und heraus durch das Tor deines Gesichts. Diejenigen, die ihn nicht gesehen haben, sollten auf der Stelle versuchen, das zu tun."
TE-SHAN: Leere wirkt geheimnisvoll, Leerheit wirkt Wunder!
TAI-HUI: Das kostbare Vajra Schwert ist genau hier, und sein Zweck ist, Dir den Kopf abzuschlagen!
ATTAR: Du musst eines von zwei Dingen wählen: Entweder lass dir den Kopf abschlagen oder trete ein ins Exil… derjenige, der MICH liebt, aber seinen Kopf noch mehr, ist kein wahrer Liebender!
HAFIZ: Wie kostbar der Pfad der Liebe ist, auf dem der Kopflose verherrlicht wird!
KATHA UPANISHAD: Gott richtete die Sinne des Menschen nach außen: Deshalb schaut der Mensch nach außen, nicht auf sich selbst. Nur dann und wann hat eine mutige Seele, voller Sehnsucht nach Unsterblichkeit, zurück auf sich selbst geschaut und sich selbst gefunden!
RAMANA MAHARSHI: Die zweiten und dritten Personen erscheinen niemandem außer der ersten Person!

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