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Was garantiert nicht hilft

bei der Bewältigung von Stress, Trauma und Ängsten? Hier finden Sie die Antwort (ein Auszug aus meinem EFT- und EMDR-Skriptum)

(Die wirksamen Alternativen gibt es in unseren Wochenend-Kursen "Befreites Leben", "Befreites Leben im neuen Jahr" und in den Fastenwochen und Ferienkursen (Ibiza-Kurse und Korfu-Kurse))

Weit verbreitete und meist unwirksame Strategien, mit seelisch-körperlichen Symptomen, Angst, Problemen und Stress umzugehen, sind:

 • die Gefühle unterdrücken (den Atem anhalten)

• immer wieder auf die gleiche Weise das Problem bei anderen (jammernd, als unlösbar) schildern. Diesen Dauer-Problembeschreibungen fehlt immer das entscheidende Element, das zur Lösung wichtig wäre, dieses ausgeblendete Element nennt man eine Tilgung (Jeder gute Therapeut ist Meister darin, unabhängig von der speziellen therapeutischen Methode, solche Tilgungen aufzudecken). Vorjammern hilft nicht! Zitat Hellinger (sinngemäß): "Wie kann man ein Problem verstärken? Indem man es immer wieder in gleicher Weise anderen erzählt"

• Umgang mit Gefühlen abwerten: das machen nur Verrückte usw.

• Endlos analysieren – immer wieder karmische, psychoanalytische oder astrologische Erklärungen suchen, die nur den Verstand beschäftigen, aber nichts wirklich lösen. "Lieblings-Erklärungsmuster" "Das habe ich, weil…"

• Parallelen suchen, mit anderen Menschen oder Vorgängen oder absurden paranormalen Verknüpfungen [ "XY hat auch erlebt" oder zeitlich: "Damals war es so ähnlich" oder "Das habe ich weil ich am selben Tag geboren bin"…Ähnlich einschränkend sind die Fall-Parallelen in Psycho-Ratgebern.

• Ratgeber-Bücher lesen wie "Der dressierte Mann" etc. (mit angeblich ganz neuen Lebensweisheiten) und diese rezeptartigen Generalformeln überbewerten; damit betrügt man sich um die wirklich individuelle Lösung. Das bin niemals ICH mit meiner ganz besonderen Situation (auch wenn in Einzelfällen durchaus einmal ein brauchbarer Hinweis dabei sein kann!)

• RITUALE bewirken in den allermeisten Fällen gar nichts bis kaum was. Sie erzeugen die Illusion einer Lösung und verhindern sie gerade dadurch. Wer sein Thema wirklich aufgelöst hat, braucht kein Ritual. Etwa an Silvester Zettel mit Schwierigkeiten darauf verbrennen, einen Stein mit "übernommener Schuld" an einen Ahnen zurückgeben, einen Stein mit dem Thema belasten und dann zur Schamanentrommel in den Abgrund werfen. In seltenen und stimmigen Fällen kann im Rahmen eines Gestalt- oder Aufstellungsprozesses solch ein Ritual als Abschluss einer gefundenen authentischen Lösung sinnvoll und kraftvoll sein, wenn es organisch in einen Lösungsprozess passt! Als einfaches, mechanisches Ritual durchgeführt wird es immer die wirkliche Lösung verdecken.

• Pläne machen, gute Vorsätze, immer wieder neue, die doch nicht verwirklichbar sind und jeder Plan und Vorsatz in der Hoffnung, dass sich dadurch das alte Problem erledigt.

• Kompensieren (Leistung woanders anstelle der Problembewältigung)

• Sich selbst anklagen, bis man schließlich in depressive Stimmung verfällt.

• Die anderen anklagen (inklusive Gott, Schicksal etc.), auch psychologisch (Du hast eine Übertragung, Du projizierst)

• Randbedingungen kritisieren, warum man nicht wirklich auf eine Lösung hinarbeiten kann (Ich würde ja, wenn nur das oder  jenes nicht wäre…(siehe das "Ja-aber-Spiel", das ist eine "unterbrochene Hinbewegung" zur wirklichen Problemlösung)

• Psycho-Spiele spielen: Etwa das WANJA-Spiel (="Warum nicht? – ja, aber", nach Eric Berne "Spiele der Erwachsenen"): Man frägt eine Person um Rat, was man bei einem bestimmten Problem machen solle. Auf jeden gebrachten Vorschlag des Gegenübers bringt man ein "Ja, aber", bis der Ratgeber schließlich entnervt aufgibt und man selbst das (Pseudo)gefühl bekommt: Nichts und niemand kann mir wirklich helfen.

• Sich in die schlechten Gefühle hineinfallen lassen, die depressive "Lösung"

• Auf das Problem resignativ fixiert bleiben - "Vor sich hinstarren" - gefangen sein - erstarren

Diese Allerweltsstrategien sind, wie gesagt, weit verbreitet und wir alle sind ihnen auch in einem bestimmten Grad ausgeliefert. Deshalb lohnt es sich, diese Umwege zu durchschauen und bewusst zu machen, damit man nicht immer wieder in die gleichen Verhinderungsmuster fällt. Und sich umzuorientieren auf

Produktive Schritte, um effektiv mit unseren belastenden Gefühlen umzugehen (alle erlernbar und zugänglich in unseren Wochenend-Kursen "Befreites Leben" und in den Fastenwochen und Ferienkursen (Ibiza-Kurse und Korfu-Kurse)

 1) Wir versuchen, so gut wie es geht, liebevoll und nichtwertend unser inneres Erleben, unsere Reaktionen anzuschauen.

2) Wir spüren, so gut wie es geht, die Gefühle, Ängste etc. im Bauch- und Brustraum, in der Kehle, in der Atmung, beim Herzschlag usw.

3) Wir atmen in die Gefühle hinein bzw. spüren sie im Ein- und Ausatmen (am besten intensiviert in einer Rebirthing-Atemtherapie-Sitzung, durch verbundenes Atmen, neuerdings bei uns noch effektvoller mit Brainwave-Musik)

4) Wir wenden moderne Methoden der energetischen und psychosensorischen Psychotherapien an: Verschiedene Varianten der Heilenden Augenbewegungen, etwa sanftes EMDR (Eye Movement Integration (EMI)) oder das klassische  EMDR (EMDR = bilaterale Stimulation [Augenbewegungen, Klopfen und so weiter], damit wir uns von der Bindung an die Gefühle lösen können, Bewegung in unsere Reaktionen hineinkommt und Spannungen und Ängste auf Dauer verschwinden. Oder, besonders geeignet um bestimmte negative Glaubensätze zu löschen: EFT (Emotional Freedom Techniques nach Craig, siehe Kurz-Beschreibung), das neuerdings auch in Kombination mit MATRIX-REIMPRINTING nach Karl Dawson, eine geniale Methode, um unsere Vergangenheit lösend und heilend für das innere Kind kreativ umzuschreiben. Besonders leicht zu lernen und anzuwenden ist das das wunderbare HAVENING nach Ron Ruden, eine sanfte Methode, belastende Erinnerungen besonders gründlich zu löschen und positive Neuentscheidungen in der Seele zu verankern.

Alle diese Methoden verwenden wir in der Einzel - und Gruppenanwendung natürlich nicht "gleichzeitig", sondern im speziell ausgewählt und abgestimmt auf unsere individuelles Thema.

In Spezialfällen verwenden wir auch BRAINSPOTTING nach David Grand. Brainspotting ist so etwas wie die Neuentdeckung und Eroberung des Gesichtsfeldes und damit auch eine Neuentdeckung und Heilung des Bewusstsein (nicht in Konkurrenz, sondern in Ergänzung zu Meditation und anderen Methoden)  
David Grand beschreibt das Prinzip des Brainspotting in seinem Buch BRAINSPOTTING (VAK-Verlag) so:
"Genau so, wie die Augen auf natürliche Weise die äußere Umwelt nach Informationen scannen oder ab suchen, können wir sie auch benutzen, um unsere innere Welt - unser Gehirn - nach Informationen abzusuchen. Brainspotting nutzt unser Gesichtsfeld, um den „Scanner“ auf uns selbst zu richten und unser Gehirn so zu lenken, dass es verloren gegangene innere Informationen wiederfindet. Indem wir unseren Blick auf eine bestimmte äußere Stelle gerichtet halten, richten wir den Fokus des Gehirns auch auf jene innere Stelle, wo das Trauma gespeichert ist. So fördern wir die tiefgreifende Verarbeitung, die zur Lösung und Befreiung von dem Trauma führt."

5) Dabei schauen wir (meist) möglichst konkrete Situationen an, das ist wichtigstes Prinzip bei den energetischen Methoden: Wir bearbeiten nicht "allgemein beschriebene" Probleme wie: "Ich habe ein schlechtes Verhältnis mit Vater, Mutter, Person X", "ich bin nicht gerne unter Leuten" usw., sondern nur ganz konkrete Ereignisse, in denen sich diese Probleme und Beziehungs-Spannungen ausdrücken oder ausgedrückt haben (etwa in der Kindheit). Wenn EFT oder (besonders) EMDR nicht zu funktionieren scheinen, liegt es meist am Nichtbeachten dieses Prinzips!

Alle diese neuentwickelten Methode wirken, befreien und führen zu wirklichen Lösungen für unsere Lebensthemen, falls notwendig natürlich auch ergänzt durch eine Familienaufstellung.

Mit allen guten Wünschen

Reinhold Pertler

 

Haftungsausschluss
Die auf dieser Website im Rahmen von Therapiebeschreibungen, Übungsanleitungen, CD-Erklärungen und CD-Beschreibungen gegebenen Hinweise und Anleitungen ersetzen in keinem Fall medizinische und/oder psychotherapeutische bzw. psychiatrische Diagnose, Beratung und Therapie durch eine Fachperson. Sie stellen auch keinesfalls Heilungsversprechen dar. Die angegebenen möglichen Wirkungen stammen aus Fallbeschreibungen, von einzelnen Klienten und teilweise auch von klinischen Studien. Sie sind deshalb nicht zwingend auf einen anderen Einzelfall übertragbar. Das Gleiche gilt für alle beschriebenen Übungen (auch in downloadbaren Texten) und für das Angebot und Anhören von Demo-Musik. Wer die hier angegebenen und vermittelten Verfahren anwendet, tut dies in Selbstverantwortung. Ich übernehme in diesem Sinne für die Anwendung der auf der Website beschriebenen Verfahrensweisen und Empfehlungen keine Garantie und keine Haftung.

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