header sunset

SAMSARA - Kreislauf von Nehmen und Geben

Eine sanfte Bewegungsmeditation. Die Übung besteht aus 4 Phasen, die in Meditationshaltung (z.B. auf einem Bänkchen oder einem Stuhl) geübt werden:

  • Einstimmen in die Vielfalt der Natur (O-Tönen, Leerwerden)
  • Sich der Wahren Wirklichkeit öffnen - OM-Tönen
  • Der irdische Kreislauf von Nehmen und Geben
  • Ruhephase: Bewegung und doch ewige Ruhe.

Musik zu allen Phasen auf der CD, Anleitung zu den Bewegungsformen bei Samsara ausführlich im Begleitheft

» Zur CD-Bestellung

1) Der spirituelle Hintergrund der Samsara-Meditation:

mc-samsara-2012.190Diese Meditation wird uns in Kontakt bringen mit der Wirklichkeit des WAHREN SELBST, das sich ständig im Geben und Nehmen aller Wesen manifestiert.
Im Empfangen sind wir selbst negativ, bekommen etwas, im Geben sind wir positiv, geben von unserer Fülle ab. Unser Leben wird sich verwandeln, wenn wir immer mehr versuchen, beim Geben und Nehmen die GESETZE DER EINHEIT, DIE GESETZE DES WAHREN SELBST zu beachten.

Selvarajan Yesudian und Elisabeth Haich beschreiben das folgendermaßen (in ihrem STANDARDWERK DER HATHA-YOGA-LITERATUR: SPORT UND YOGA, Drei-Eichen-Verlag Ergolding):
"Der Mensch kann die Schaffenskraft von der geistigen Ebene bis hin zur materiellen in jedem Grade gesondert offenbaren als positive und negative Energie. Er ist ausgeglichen, wenn er seine Kräfte richtig: nach innen negativ und nach außen positiv verwendet. Einen solchen Menschen werden wir nach seiner äußeren Offenbarung einen positiven Menschen nennen. Diese führenden Persönlichkeiten, die Schaffenden, die auch aus dem Nichts etwas hervorzubringen imstande sind, um die herum Leben und Fruchtbarkeit entsteht, solche Menschen verwenden die geistigen positiven und negativen Energien im richtigen Verhältnis: nach innen, in der Richtung der göttlichen Strahlung, negativ, also empfangend: Sie nehmen die Intuition   in sich auf, vertrauen dem WAHREN SELBST. Nach außen positiv: sie geben, sie schaffen, sie bringen hervor.
Auch auf der seelischen Ebene sind sie ausgeglichen, gesund, Frohsinn, Sonnigkeit, Vertrauen strahlend, Liebe, Güte, Wärme spendend. Sie sind in dieser Offenbarung positiv, aber am richtigen Ort auch negativ, denn sie nehmen die ihnen entgegenstrahlende Liebe an. Solche Menschen werden auch körperlich gesund sein, denn die Lebensenergie - das Brennen des Körpers - befindet sich im Gleichgewicht mit dem Widerstand, mit der Materie des Körpers."

Zu dieser positiven Lebensweise möchte diese Samsara-CD-Meditation führen:

Dem WAHREN SELBST gegenüber sollten wir negativ sein, alles zunächst von dort empfangen und erwarten. Dann werden wir aufgeladen mit der Kraft des WAHREN SELBST, wir kommen in einen positiven Zustand und lassen das Empfangene durch uns hindurchfließen, geben es weiter (das kommt in der Bewegung der 2. Phase zum Ausdruck).
Wenn wir auf diese Weise empfänglich sind, also uns zuerst an die Fülle des GÖTTLICHEN LEBENS in allen Dingen halten, bekommen wir auch "von SELBST", auf der irdischen Ebene, von den anderen, vom Schicksal, was für uns aus der Perspektive des WAHREN SELBST gut und richtig und wichtig ist.
Schalten wir aber die GÖTTLICHE EBENE aus, beschränken uns auf das Ego und erwarten wir nur auf der irdischen Ebene alles von der Umwelt, werden wir auch eher solchen Menschen begegnen, die ebenfalls vom anderen nur erwarten. Keiner von beiden bekommt dann etwas. Noch weitergedacht: Wenn vier nach außen negative Menschen sich begegnen, bekommt keiner, weil alle vier nur erwarten. Wenn vier nach außen positive Menschen sich begegnen, bekommt jeder dreifach: Das GESETZ DER EINHEIT IM WAHREN SELBST belohnt sich also SELBST!
Wir sollten also nur nach INNEN, auf das WAHRE SELBST mit einer empfangenden, erwartenden Haltung eingestimmt sein, sonst sind wir zu sehr mit unserer Erwartung an irdische Dinge gebunden.
Mit der nach außen positiven Einstellung ist natürlich nicht ein neurotisches Geben von Menschen gemeint, die sich in einer "falschen Retterrolle" befinden und ständig ausbeuten lassen. Es geht um eine gebende Haltung, die echt ist, von wahrer Liebe, vom Glauben an die EINHEIT ALLEN LEBENS, getragen ist und gerade deshalb auch spürt, wann dem anderen etwas zu geben und wann etwas zu versagen ist. Wenn man mit dem eigenen Herzen in Kontakt bleibt, wird man intuitiv wissen, wann man geben, aber auch, wann man im Interesse des GROSSEN GANZEN zurückhalten muß.

2) Weitere Hinweise zur Wirkung der Samsara-Meditation

Bei der Übung können Bilder und Erinnerungen auftauchen:
a) traumatische Erinnerungen: Ich habe zuwenig Wärme, Liebe, Nahrung etc. bekommen im Laufe der Entwicklung (so daß mir jetzt das Geben schwer fällt.)
b) echte Schulderfahrung: Anderen genommen, was nicht mir gehörte, zu wenig gegeben; wenn solch ein Wiedererleben einer vergangenen Handlung echt ist, belastet es nicht, sondern befreit augenblicklich, weil man nun plötzlich die Dinge aus der Perspektive des WAHREN SELBST sieht!
c) ein Ungleichgewicht kann bewusst werden: Ich will mehr geben als nehmen oder umgekehrt. Wenn man öfters übt, kann man sich mehr dem Gleichgewicht von GEBEN und NEHMEN nähern.
d) es kann sich ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit einstellen über das viele, das einem schon gegeben wurde und das vorher, ohne die Übung, gar nicht ins Bewusstsein kommen konnte. Verborgene Aspekte des Gebens und Nehmens in der Eltern-Beziehung, in der Partnerschaft, in der Beziehung zu Lehrern, in der Beziehung zu den eigenen Kindern können ans Licht kommen und heilende Erfahrungen und auch Beziehungsveränderungen möglich machen.
e) Das Nehmen der Eltern – die Achtung von Ausgeklammerten
Eine wichtige und wertvolle neue Übungsmöglichkeit für einige Meditationen ergibt sich für Familiensystem-Therapie (Familienstellen, Familienaufstellungen nach Bert Hellinger). In den Kursen kommen immer wieder Teilnehmer zu guten Wirkungen mit diesen systemischen Übungsformen. Mehr dazu im Anleitungsheft.

f) spirituelle Erfahrungen: In tiefer Sammlung kann man auch zur Erfahrung kommen, daß es gar nicht so sehr auf die persönliche Beteiligung beim Geben und Nehmen ankommt, daß es eigentlich immer das WAHRE SELBST ist, das empfängt und gibt. Das Ich, meine Person, ist nur ein Brennpunkt, durch den das WAHRE SELBST sich in dieser Weise offenbart. Dieses "Unwesentlichwerden" der Person kann mit einem tiefen, warmen, strömenden Gefühl im HERZ-ZENTRUM erlebt werden, verbunden mit einem tiefen Gefühl von FRIEDEN und FREIHEIT.

"Wo sind wir jetzt? Sind wir von Gott getrennt? Samsara und wir sind in Gott" (Sri Ramana Maharshi)

"Gott hat sich nie bemüht, auch nie geruht - das merk! Sein Wirken ist sein Ruh'n und seine Ruh sein Werk!" (Angelus Silesius)

» Zur CD-Bestellung

Lotosspruch des Tages
Bitte die Blüte anklicken!

Protected by Copyscape Web Copyright Checker