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Namaskar - sanfte Bewegungsmeditation (ZEN-Version)

"Gott vergisst keinen, der sich ganz ausgeliefert hat" (Sri Ramana Maharshi)
Diese CD enthält eine uralte Übung der spirituellen Tradition, besonders auch der des ZEN:
mc-namaskar-zen.190Wir vollziehen Niederwerfungen und üben das ein, was wir sonst in der Meditation sitzend versuchen: Uns "fallen zu lassen" und uns dadurch der Wirklichkeit des Wahren Selbst, (der erlösenden Wirklichkeit Christi, der wahren Wirklichkeit Buddhas,...) die überall gegenwärtig ist, auszuliefern.
Wir üben uns in Vertrauen und auch darin, unsere Probleme an das Wahre Selbst anzugeben. Auf der psychologischen Ebene kann diese CD geeignet sein, Autoritätskonflikte bewusst zu machen und aufzulösen.
Die CD enthält die "Langform" (70 tiefe Verneigungen), mit anschließendem Entspannungsteil). Anschließend eine Kurzform (20 Verneigungen) für den Alltag. Sie hat 4 Phasen, die ausführlich im Begleitheft beschrieben werden.

»Zur CD-Bestellung |  Variante: CD MANTRA-Namaskar: Dieselbe Übung, jedoch mit meditativen Pausen, in denen ein MANTRA getönt wird (Om Shanti, Sri Ram Jay Ram)
Man kann diese Übung mit drei verschiedenen Motivationen machen:
a) als Fitness-Übung ohne jeden psychologischen oder spirituellen Hintergrund, b) als psychologisch-therapeutische Übung oder c) als spirituelle Übung zur Ergänzung und Vertiefung der eigenen Meditationspraxis.
Welche Motivation persönlich passend ist, sollte man aus dem Üben heraus entstehen lassen, man kann sich das meist nicht zielgerichtet vornehmen. Die Übung wird auch in dieser Hinsicht bei jeder Durchführung immer wieder neue Aspekte und Ergebnisse haben.

1) Hintergrund und spirituelle Wirkung der Namaskar-Meditation

In dieser Meditation klären wir das Verhältnis unseres persönlichen Ich, des Ego, zum Wahren Selbst, dem einzigen, vor dem wir uns wirklich beugen sollten. namaskar-zenmonk-smaller-vig-200Dieses Verhältnis ist leider sehr oft geschädigt durch negative private, staatliche, kirchliche "Autoritäts- und Beugeerfahrungen". Diese Meditation soll uns deshalb helfen, wieder die richtige Perspektive herzustellen, ein positives Beugen einzuüben:
Nicht vor einem Titel, dem Bankkonto oder äußerem Gehabe beuge ich mich, sondern nur vor dem was göttlich und ewig ist, vor wahrer Autorität, mag sie mir in absoluter Erfahrung oder auf der relativen Ebene begegnen. Solche Hingabe ist kein Zwang, sondern führt in die wahre Freiheit. Zenmeister der alten Zeit loben diese Übung über die Maßen. So sagt ZEN-Patriarch Dogen:  "Solange es noch wahres Verneigen gibt, wird der BUDDHA-Weg keinen Schaden nehmen". 
Maezumi Roshi, ein zeitgenössischer Zen-Meister ergänzt: "Wenn wir uns niederwerfen, zollen wir durch und durch der alldurchdringenden Kraft der Weisheit Respekt, die der Buddha selbst ist".
Aus den "Gesprächen mit Sri Ramana Maharshi" (Ansata Verlag) zum Thema Namaskar (abgekürzt):
In der Bhagavad Gita steht, daß der Herr Atma, das Selbst aller Wesen ist:
<Ich, o Arjuna, bin das Selbst, das im Herzen aller Wesen weilt.> …Taucht man in das Selbst, dann bleibt keinerlei Individualität zurück; man wird zur Quelle selbst. Was ist in diesem Falle die <Auslieferung>? Wer soll was ausliefern und an wen? Das Eingehen in das Selbst ist Hingabe, Weisheit und Suche. Auch der Heilige Nammalvar sagt: "Solange ich am <ich> und <mein> festhielt, wanderte ich in einem Labyrinth und kannte mein Selbst nicht. Als ich Es erkannte, begriff ich, daß ich selbst Du bin und alles <mein> auch nur Du." So, sehen Sie, ist auch die Hingabe nichts anderes, als sich selbst zu erkennen.
Frage: Was bedeutet namaskara (Niederwerfen)? 
Maharshi: Es bedeutet die Unterwerfung des <ich>. Und was hat das zu bedeuten? In seine Quelle, seinen Ursprung zurückzukehren. Aber Gott wird nicht durch äußerliches Kniebeugen, Verneigen und Sichniederwerfen getäuscht. Er sieht, ob an der Individualität festgehalten wird oder nicht.
Übungsmöglichkeit bei der Zenmeditation - anstelle von Kinhin (meditatives Gehen): Die Kurzform wird man immer dann üben, wenn man nicht viel Zeit zur Verfügung hat. Wenn man bei sich zuhause längere Zeit Schweige-Meditation (Zazen) übt, kann man während der Pausen zwischen den Sitzrunden anstelle des meditativen Gehens (Kinhin) auch die Kurzform der Namaskar-Übung machen. 

2) Psychologische Wirkungen der Namaskar-Meditation

Auf der psychologischen Ebene kann eine hilfreiche Vorstellung beim Niederwerfen sein: Ich gebe alle meine Probleme, Gefühle, Konflikte, mein ganzes Schicksal ab nach oben, ich mache mich dadurch leicht und frei, übergebe mein ganzes Leben dem Wahren Selbst. Widerstände, die auftauchen, deuten nicht auf ein Misslingen der Übung, sondern sind sehr wertvoll zur Selbst-Diagnose eigener Autoritätsprobleme. Sie verschwinden entweder von selbst durch das Weiterüben oder können durch gezielte Therapie an dieser Thematik aufgelöst werden.
Das Nehmen der Eltern – die Achtung von Ausgeklammerten

Eine wichtige und wertvolle neue Übungsmöglichkeit für einige Meditationen ergibt sich für Familiensystem-Therapie (Familienstellen, Familienaufstellungen nach Hellinger). In den Kursen kommen immer wieder Teilnehmer zu guten Wirkungen mit diesen systemischen Übungsformen.
Durchführung: Bei jeder tiefen Verneigung stellt man sich die betreffende Person vor und vollzieht die tiefe Verneigung mit dem innerlich gesprochenen Satz "Ich gebe dir die Ehre" oder "Ich nehme mein Leben von dir, durch dich, jenseits von gut und böse" (evtl. auch entsprechend abgewandelt).
Bei Mantra-Namaskar etwa kann man eine ganze Übungsreihe daraus machen, mehr dazu im Anleitungsheft.

»Zur CD-Bestellung |  Variante: CD MANTRA-Namaskar: Dieselbe Übung, jedoch mit meditativen Pausen, in denen ein MANTRA getönt wird (Om Shanti, Sri Ram Jay Ram)

Hören wir abschließend zum Thema Hingabe noch einmal Sri Ramana Maharshi:

"Sri Bhagavan las aus dem Prabuddha Bharata Kabir's Ausspruch vor: Daß alle wissen, daß der Tropfen mit dem Meere verschmelze, aber nur sehr wenige wissen, daß das Meer mit dem Tropfen verschmilzt. "Das ist para bhakti", die höchste Hingabe, schloss Sri Ramana." (Aus "Gespräche", Ansata Verlag)

 

Haftungsausschluss
Die auf dieser Website im Rahmen von Therapiebeschreibungen, Übungsanleitungen, CD-Erklärungen und CD-Beschreibungen gegebenen Hinweise und Anleitungen ersetzen in keinem Fall medizinische und/oder psychotherapeutische bzw. psychiatrische Diagnose, Beratung und Therapie durch eine Fachperson. Sie stellen auch keinesfalls Heilungsversprechen dar. Die angegebenen möglichen Wirkungen stammen aus Fallbeschreibungen, von einzelnen Klienten und teilweise auch von klinischen Studien. Sie sind deshalb nicht zwingend auf einen anderen Einzelfall übertragbar. Das Gleiche gilt für alle beschriebenen Übungen (auch in downloadbaren Texten) und für das Angebot und Anhören von Demo-Musik. Wer die hier angegebenen und vermittelten Verfahren anwendet, tut dies in Selbstverantwortung. Ich übernehme in diesem Sinne für die Anwendung der auf der Website beschriebenen Verfahrensweisen und Empfehlungen keine Garantie und keine Haftung.

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